TOP Ö 3: Vorstellung der Arbeit des Kinderschutzbundes Zweibrücken - Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt Information in der Sitzung

Beschluss: TOP ohne Abstimmung

Herr Franzen begrüßt Frau Wagner vom Vorstand des Kinderschutzbundes und bittet sie die Arbeit ihrer Einrichtung vorzustellen.

 

Frau Wagner weist zunächst darauf hin, dass die Gewaltbereitschaft gegen Kinder immer mehr zunimmt und die präventive Arbeit daher immer wichtiger wird.

 

Das Angebot des Kinderschutzbundes an Eltern ist sehr vielseitig und besteht im Wesentlichen aus folgenden Elementen:

 

  • Eltern-Kind-Frühstück mit Beratungsangeboten hinsichtlich des richtigen Umgangs mit Kindern, aber auch zu administrativen Angelegenheiten.

 

  • Betrieb einer Krabbelstube. Dort wird die Arbeit aus dem Kurs „Das Kind verstehen“ fortgesetzt.

 

  • Ausgabe von Babyerstausstattungen insbesondere auch an Bezieher von SGB II – Leistungen in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter.

 

  • Vorhaltung einer Kleiderkammer. Gegen ein geringes Entgelt können Bedürftige dort sowohl fabrikneue Kleidung als auch gut erhaltene Gebrauchskleidung erwerben.

 

  • Betrieb eines kleinen Möbellagers mit Gebrauchtmöbeln.

 

  • Unterstützung von Freizeiten, wie z.B. die Fahrten der Spiel- und Lernstuben

 

  • Auch gibt es regelmäßige Angebote unmittelbar an Kinder, wie z.B. Bastelnachmittage, Zoobesuche, Zeltlager, Kletteraktionen.

 

Herr Nentwig, ebenfalls Vorstandsmitglied, informiert über eine aktuelle Angebotserweiterung, die Schultafel. Momentan erfolgt im Rahmen dieses Angebotes die Lieferung von Frühstück an Grundschulen sowie die Förderung von Kochprojekten, z.B. an der Canadaschule. Auch einige Kindergärten werden entsprechend von seiner Einrichtung unterstützt. Nach einer Umfrage bei den Schulleitungen der Grundschulen haben sich mittlerweile weitere Bedarfe ergeben. Viele Kinder müssen die Schule ohne die notwendigen Unterrichtsmaterialen besuchen oder es fehlt die erforderliche Garderobe, wie z.B. Sportkleidung oder Turnschuhe. Der Kinderschutzbund will diese Probleme beseitigen und hat bereits entsprechende Pakete für die Thomas-Mann-Schule, die Albert-Schweitzer-Schule sowie für die Canadaschule bereitgestellt.

 

Im Sommer dieses Jahres wird überprüft, wie die Nachfrage auf dieses Angebot war und welche Bestandteile des Paketes tatsächlich angenommen wurden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass es diesbzgl. eine Schnittmenge zum Bildungs- und Teilhabepaket gibt.

 

Die Schultafel finanziert sich wie auch die anderen Angebote ausschließlich aus Spenden.

 

Abschließend bedankt sich der Vorsitzende bei den beiden Vorstandsmitgliedern des Kinderschutzbundes für die ausführliche Darstellung der Vereinsarbeit