TOP Ö 2: Verwendung der Verfügungsmittel (Vorortbudget); Restmittel 2019 - Anhörung des Ortsbeirates

 

Ortsvorsteher Ruf weist darauf hin, in der letzten Sitzung des Ortsbeirates am 05.11.2019 sei man übereingekommen, dass die Restmittel 2019 primär zur Instandsetzung der in beiden Ortseingangsbereichen (Höhenstraße) befindlichen Geschwindigkeitsmessanlagen verwendet werden sollen.

Beide Anlagen seien nicht ohne Schlüssel zu öffnen. Nach längerer Suche habe sich herausgestellt, dass dieser beim Ordnungsamt hinterlegt ist. Mitarbeiter des Ordnungs­amtes hätten ihm den betreffenden Schlüssel heute ausgehändigt.

Noch während der laufenden Woche werde festgestellt, ob eine Instandsetzung unproble­matisch ist bzw. welchen finanziellen Aufwand diese erfordere.

Hieran schließt sich eine kürzere Aussprache an.

 

Sodann macht Ortsbeiratsmitglied Glahn auf die ebenfalls bereits im Rahmen der letzten Sitzung angesprochenen Kotbeutel samt „Hundetoiletten“ aufmerksam. Zwischenzeitlich habe er eine Vorstellung hinsichtlich der Kostenhöhe – jedoch wäre dieses Projekt nicht dringlich. Es sollte im laufenden Jahr nur dann finanziell unterstützt werden, wenn ein Teil der Restmittel ansonsten verfallen würde.

 

Ortsvorsteher Ruf bemerkt, die Problematik hierbei sei, dass die Kotbeutel regelmäßig nachgefüllt sowie entsorgt werden müssten. Bislang wäre noch niemand gefunden worden, der bereit wäre diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Ortsbeiratsmitglied Knobloch erklärt, im Rahmen der Leerung der drei vor Ort vorhan­denen Mülleimer könnte der UBZ evtl. hierzu bereit sein.

Er gehe davon aus, dass die im Innenstadtbereich vorhandenen Hundetoiletten auch seitens Mitarbeitern des UBZ geleert würden.

Ortsvorsteher Ruf wird sich diesbezüglich erkundigen.

 

Nach einer sich hieran anschließenden kürzeren Aussprache macht der Vorsitzende darauf aufmerksam, Ortsbeiratsmitglied Thiery habe ihn bezüglich einer eventuellen Gewährung einer Zuwendung anlässlich des bevorstehenden Jubiläums des örtlichen Sportvereins an­gesprochen.

 

Ortsbeiratsmitglied Blinn weist darauf hin, das Vereinsjubiläum (100 Jahre SV 1921 Mörs­bach e. V.) wäre erst im Jahr 2021.

Die Tischtennisabteilung des Vereins wäre im Jahr 1969 gegründet worden, weshalb sie nunmehr seit 50 Jahren bestehe.

Es handele sich also um zwei unterschiedliche Jubiläen.

 

Ortsbeiratsmitglied Dr. Igel spricht sich dafür aus, die zum Jahresende 2019 noch vorhan­denen, nicht für andere Projekte benötigten Restmittel einem örtlichen Verein zu spenden (z.B. Sportverein oder Förderverein Kindertagesstätte „Hand in Hand“ etc.).

 

Ortsbeiratsmitglied Boßlet weist darauf hin, im Bereich der „Bücherbox“ müssten noch einige Pflastersteine verlegt werden. Außerdem funktioniere deren Beleuchtung nicht.

 

Ortsbeiratsmitglied Scherer regt an, mit den Restmitteln sollten ggf. Anschaffungen für das Mörsbacher Dorffest (z.B. Banner etc.) finanziert werden, welche über Jahre hinweg nutz­bar sind.

 

Ortsbeiratsmitglied Murer spricht sich für eine Reparatur der auf dem Dach der „Bücher­box“ befindlichen Sonnenkollektoren aus.

 

Ortsbeiratsmitglied Dr. Igel macht auf die für das Dorfgemeinschaftshaus gewünschte, leistungsfähigere Geschirrspülmaschine aufmerksam.

 

Der Vorsitzende ist der Auffassung, es sollten Mittel (möglichst zum Erwerb eines neuen Gerätes) für den Doppelhaushalt 2021/2022 beantragt werden, da es sich aufgrund der Kostenhöhe (ca. 3.000,00 €) um eine investive Ausgabe handele, welche nicht über die Mittel des Vorortbudgets finanzierbar wäre. Außerdem handele es sich hierbei um eine planbare Maßnahme, deren Finanzierung ebenfalls nicht über das Vorortbudget möglich sei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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