TOP Ö 4: Info, Tag der Vereine in der Zweibrücker Innenstadt

Nachtrag: 02.07.2014 Nummer 4

Beschluss: TOP ohne Abstimmung

Bürgermeister Franzen bittet Herrn Wosnitza - in seiner Funktion als Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport - zu der Entwicklung, warum dieser Tagesordnungspunkt heute überhaupt auf die Tagesordnung aufgenommen wurde, Ausführungen zu machen.

Danach könne Herr Huppert dazu Stellung nehmen.

 

Herr Wosnitza teilt mit, dass am 30.03.2014 die Mitgliederversammlung des Stadtver­bandes für Sport stattgefunden habe. Im Rahmen dieser Versammlung und auch in der Mitgliederversammlung der Sportjugend Zweibrücken fragten Vereine die jeweilige Vorstandschaft, was es mit dem Einladungsschreiben „Tag der Vereine“ auf sich habe.

Er persönlich konnte in der Mitgliederversammlung nichts dazu sagen, da er diese Einla­dung nicht vorliegen hatte. Auch das Sportamt war über diese Veranstaltung nicht infor­miert. Zu Irritationen sei es gekommen, da vielen Vereinen dieses Einladungsschreiben überhaupt nicht bekannt sei und die wenigen, denen es bekannt war, mit dieser Veran­staltung nichts anfangen konnten.

Er wurde von den anwesenden Mitgliedern der Mitgliederversammlung des Stadtverban­des für Sport aufgefordert, den Hintergrund des Einladungsschreibens zu erkunden. Da­raufhin hatte er am Montag, dem 31.03.2014 mit Herrn Huppert und Herrn Bürgermeister Franzen telefoniert.

 

Bürgermeister Franzen teilt mit, dass der vorgenannte Sachverhalt im Stadtvorstand be­handelt wurde. Man war der Meinung, dass man Herrn Huppert im Sportausschuss die Gelegenheit geben sollte, hierzu Stellung zu nehmen, da im Sportausschuss auch Vereins­vertreter anwesend seien, die auch an der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes für Sport teilgenommen haben und die Diskussion und die Bedenken der versammelten Mit­glieder kennen.

Herr Franzen bittet Herrn Huppert den Sachverhalt zu erläutern.

 

Laut Auskunft von Herrn Huppert stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:

Er habe nach Beendigung der vom Land unterstützten Moderation des Innenstadtentwick­lungsprozesses durch die Projektentwicklungsgesellschaft Rheinland-Pfalz (PER) von Oberbürgermeister Pirmann den Auftrag erhalten, die Moderation fortzusetzen. Es ent­standen daraufhin zwei Arbeitsgruppen, die AG „Älter werden in Zweibrücken“, die sich mit den Themen Gesundheit und demografischer Wandel beschäftigte und die AG „Zwei­brücken 2014“, die sich in der Regel einmal im Monat treffe. Hier sollen Events für die Be­lebung der Innenstadt entwickelt werden. Eine Idee, die im November 2013 in diesem Arbeitskreis entwickelt wurde, war dieser im vorgenannten Schreiben angekündigte Tag der Vereine in Zweibrücken.

Es wurde auch ein Kalender in diesem Arbeitskreis erstellt, in welchem alle Veranstal­tungstermine der Stadt mit aufgenommen wurden. Hierbei wurde unter Mithilfe des städtischen Presse­sprechers Herrn Braun festgelegt, eine Infoveranstaltung durchzuführen. Ziel dieser Info­veranstaltung sei es zu erkunden, ob Interesse bei den Vereinen an solch einer Veranstal­tung bestünde und wann hierfür der geeignete Zeitraum sei.

Es wurden ca. 90 Vereine (nicht nur Sportvereine) per Email angeschrieben und einige wenige über den Postweg. Die Adressen habe er von Frau Buchmann vom Hauptamt be­kommen.


Er gibt zu verstehen, dass dies der aktuelle Stand sei und heute im Stadtratssaal diese Info­veranstaltung stattfände.

 

Bürgermeister Franzen bittet in diesem Zusammenhang die anwesenden Vereinsvertreter bezüglich Vorstandswechsel etc. der Verwaltung, dem Sportamt, diese vereinsspezifischen Informationen schnellstmöglich mitzuteilen, damit, wenn Vereine ange­schrieben werden, die aktuellsten Daten vorhanden seien.

 

Bürgermeister Franzen frägt die anwesenden Ausschussmitglieder, ob sie Fragen hierzu an Herrn Huppert hätten.

 

Herr Wosnitza teilt mit, dass er Herrn Huppert in einem persönlichen Gespräch deutlich ge­macht habe, dass gegen die Idee grundsätzlich nichts spräche, dass der Prozess bis hierher allerdings als suboptimal zu bezeichnen sei. Er habe ihm ferner versucht deutlich zu machen, dass es aus Sicht der Vereine nicht zielführend sei, an bestehenden Gremien vorbeizuarbeiten und es sicherlich günstiger wäre, Synergieeffekte bestehender Struk­turen zu nutzen.

Er frägt Herrn Huppert, wie die Auswahl der Vereine zustande gekommen sei. Es könne sicherlich nicht nach der Mitgliederzahl der Vereine geschehen sein. Denn die mitglieder­stärksten Vereine wie z. B. VTZ, Wassersportfreunde und VBZ hätten keine Anschreiben bekommen.

 

Herr Huppert erklärt hierzu nochmals, er habe in den Fällen, in denen Email-Adressen bekannt waren, das Anschreiben hierüber verteilt und bei den Adressen, die er von Frau Buchmann vom Haupt­amt hatte und keine Email vorhanden war, per Brief das Anschreiben versandt. Insgesamt dürfen es ca. 130 Anschreiben an verschiedene Vereine, wie vorab schon erwähnt, nicht nur Sportvereine, gewesen sein.

 

Herr Franzen gibt zu verstehen, dass hier wohl keine Selektion erfolgt sei, denn man wollte offenbar alle erreichen und das habe so nicht funktioniert.

 

Herr Wolf ist der Meinung, dass man die Vereine nochmals anschreiben sollte. Denn in der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes für Sport wurden größte Bedenken geäußert was den vorgesehenen Termin beträfe, der anscheinend mit mehreren anderen Veranstal­tungen - u. a. auch der Fußball-WM - kollidiere.

 

Herr Franzen erklärt, dass es ja ganz gut sei, dass dies Herr Wolf hier vorgetragen habe.

Herr Huppert werde diese Informationen in die heute stattfindende Infoveranstaltung mitnehmen, wis­send, dass beispielsweise bei wohl einem Großteil der Sportvereine bei dem anvisierten Termin Probleme auftreten.

 

Herr Huppert gibt zu verstehen, dass man den Vereinen ja nichts Böses sondern Gutes tun wolle. Der Termin sei zustande gekommen, indem man bei einem Treffen der Arbeitsge­meinschaft sich den erstellten Kalender angesehen habe und man festgestellt habe, dass außer dem 14. Juni fast alle anderen Wochenenden schon belegt seien.

 

Herr Franzen gibt zu verstehen, dass, wenn man bezüglich der Terminplanung noch flexibel sei, man die Planung dieser vom Grundsatz her ja durchaus positiven Aktion dann ja entsprechend ausrichten könne.

Er frägt, ob noch weitere Fragen diesbezüglich hier im Gremium bestünden. Dies ist nicht der Fall. Er gehe davon aus, dass die Irritationen damit geklärt seien, da man ja wisse, worauf diese zurückzuführen seien und wohin es führen sollte.

 

Im Rahmen einer kleineren Diskussion wird über das Terminproblem diskutiert und man ist   e i n s t i m m i g   der Auffassung, dass die Veranstaltung am besten im September 2014 auf­gehoben sei.

 

Herr Huppert wird diesen Vorschlag in der Infoveranstaltung heute Abend mit den Vereien diskutieren und dann Herrn Wosnitza über das Ergebnis unterrichten.