TOP Ö 4: Aktueller Sachstand bezüglich der Ausweisung von Wanderwegen für Oberauerbach (Antrag der SPD-Ortsbeiratsfraktion vom 01.11.2010)

Ortsvorsteher Hüther begrüßt Frau Budell-Hoffmann (Kultur- und Verkehrsamt) zu diesem Tagesordnungspunkt.

Der Vorsitzende bemerkt, über die Thematik der Wanderwegebeschilderung sei bereits in der Sitzung des Ortsbeirates am 11.09.2008 informiert worden.

Im September 2009 habe eine Zusammenkunft zwischen Herrn Huble, Frau Budell (Kultur- und Verkehrsamt), Frau Klein (Stadtbauamt – Abt. Stadtplanung) sowie Ortsvor­steher Hüther stattgefunden, wobei insbesondere Probleme hinsichtlich eines südlich von Oberauerbach verlaufenden Wanderweges behandelt worden wären (u. a. fehlende Brücke, Schutzgebiet unterhalb des „Hahnewäldchens“).

Am 29.08.2010 habe eine Besprechung beim Kultur- und Verkehrsamt stattgefunden, wobei sämtliche Stadtgebiete durch Vertreter repräsentiert worden seien, welche sich mit der Wanderwege-Thematik befassen würden.

Hierbei habe er nochmals auf das Nichtvorhandensein oben genannter Brücke – als Ver­bindung zu den in Richtung Niederauerbach führenden Waldwegen – hingewiesen.

Des Weiteren habe er den nördlich von Oberauerbach verlaufenden Wanderweg (Bereich Mühlberg) angesprochen und darauf aufmerksam gemacht, dass dieser die Bezeichnung „Angelsbachweg/Dollenbrunnen“ trage, wobei der Weg den „Dollenbrunnen“ jedoch nicht tangiere, sondern lediglich um diesen Bereich herumführe. Dabei habe er angeregt, den bestehenden, von der Bevölkerung angenommenen und in privater Initiative betreuten Weg in die Planung mit einzubeziehen.

In einem Anfang November 2010 mit Frau Budell-Hoffmann geführten Gespräch habe er einen Änderungsvorschlag dahingehend eingebracht, dass die Streckenführung „Angels­bachweg/Dollenbrunnen“ sowie oberhalb „Dollenbrunnen“ nach links (in Richtung „Liebestal“) bzw. nach rechts (in Richtung Reitweg) angedacht werden sollte, was auch in Übereinstimmung mit der Privatinitiative eines ortsansässigen Bürgers, Herrn Harald Scherer, stehe.

Sodann erteilt der Vorsitzende dem Antragsteller, Ortsbeiratsmitglied Danner-Knoke, das Wort (Anmerkung: Der Antrag ist der Niederschrift über diesen Tagesordnungspunkt als Anlage beigefügt).

 

Ortsbeiratsmitglied Danner-Knoke bemerkt, die SPD-Ortsbeiratsfraktion habe oben genannten Antrag deshalb gestellt, weil die Planung bereits weit fortgeschritten sei und es angezeigt wäre, den Ortsbeirat hierüber zu informieren, wobei auch die Wegeführungen vorgestellt werden sollten.

 

Ortsvorsteher Hüther erteilt sodann Frau Budell-Hoffmann das Wort.

Frau Budell-Hoffmann informiert, das Wanderwegenetz im gesamten Bereich der Stadt Zweibrücken bestehe aus insgesamt 22 Wanderwegen. Sämtliche Wegeführungen müssten bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) eingereicht werden, wonach beim Pfälzerwaldverein, Naturfreundeverein und Forstzentrale nachgefragt würde, ob diese hiermit einverstanden seien. Die Forstzentrale habe dabei große Einwände gegen das Wanderwegenetz vorgebracht. So hätten Änderungen vorgenommen werden müssen. Einerseits wäre die Anzahl der Wege als zu hoch erachtet worden, was eine entsprechende Reduzierung erforderlich gemacht hätte. Andererseits sollen keine privaten Wege und keine forstwirtschaftlich intensiv ge­nutzte Wege ausgewiesen werden.

 

Frau Budell-Hoffmann berichtet weiter, im Bereich des Stadtteiles Oberbauerbach seien insgesamt 2 Wanderwege mit den Nummern 72 (Wanderweg im Süden) und 71 (Wander­weg im Norden) ausgezeichnet worden. Die Gründe, weshalb der Wanderweg mit der Nr. 71 nicht durch den Bereich „Dollenbrunnen“ geführt werde, würden insbesondere bei der SGD Süd liegen.

Unabhängig hiervon bestehe die Möglichkeit, kleine lokale Änderungen mit dem Forstamt Westrich zu besprechen und im kleinen Rahmen zu genehmigen oder durchzuführen.

An der jetzigen Wegeführung (Grundverlauf) des Wanderweges Nr. 71 sollte möglichst nichts ohne zwingenden Grund verändert werden.

Es könne ein Kompromiss eingegangen werden, indem der Weg von der 71-er Route aus­gehend in den „Langwiesen“ hochführe zum „Dollenbrunnen“, was auch in den geplanten Informationstafeln als Verbindungsweg eingezeichnet werden könne.

 

Ortsbeiratsmitglied Danner-Knoke bemerkt, es seien in diesem Zusammenhang bereits Gespräche mit Herrn Harald Scherer geführt worden, wobei man überein gekommen wäre, dass oben genannter Verbindungsweg als „Dollen Henrich-Weg“ benannt werden sollte, was bei einer Markierung mit den Buchstaben „DHW“ relativ eindeutig wäre.

Die SPD-Ortsbeiratsfraktion unterstütze diese Möglichkeit.

 

Frau Budell-Hoffmann äußert diesbezüglich keine Bedenken.

Auf Wunsch könnte auch ein entsprechendes Hinweisschild aufgestellt werden. Auf der Oberauerbacher Informationstafel könnte der Weg einzeln ausgezeichnet werden.

Man kommt überein, dass oben genannter Alternativweg nicht in Verbindung mit der Wanderweg-Nr. 71 ausgezeichnet werden solle.

Ortsvorsteher Hüter ist der Auffassung, zu Beginn des „Dollen Henrich-Weges“ (vom Angelsbachweg her kommend) sollte neben einer Baummarkierung auch ein spezielles Hinweisschild mit ausgeschriebener Wegebezeichnung vorhanden sein.

Dieser „Zwischenweg“ sollte also auf weißen Punkten mit den Buchstaben DHW gekenn­zeichnet werden. Zusätzlich sollte zu Beginn des Weges ein Hinweisschild (siehe oben) aufgestellt werden.

Außerdem sollte der Weg auf der Karte der Infotafeln im Bereich Oberauerbach einge­zeichnet werden (samt Beschreibung der Legende - Dollen Henrich-Weg/DHW).

 

Der Ortsbeirat schließt sich der vorgesehenen Namensbezeichnung des Weges und der vor­geschlagenen Verfahrensweise hinsichtlich Auszeichnung etc.   e i n s t i m m i g   an.

Diesbezüglich werden keine Einwände oder Bedenken geäußert.

 

Sodann informiert Frau Budell-Hoffmann, bislang seien im Bereich des Wanderweges Nr. 72 noch keine Markierungen vorhanden. Der Weg weise viele Freiflächen auf, weshalb die Aufstellung von Pfosten erforderlich sei. Sowohl deren Ausmaß als auch die Standorte würden noch festgelegt.

 

Ortsbeiratsmitglied Stephan weist darauf hin, dass der Wanderweg Nr. 72 im Bereich des „Schneckenhügels“ entlang der Contwiger Straße (K 13) verlaufe. Als Alternative hierzu käme die Nutzung eines auf dem Hang (oberhalb der Straße) verlaufenden Weges in Be­tracht.

 

Frau Budell-Hoffmann erklärt, es werde diesbezüglich eine Ortsbesichtigung erfolgen. Außerdem werde sie sich mit dem Forstamt in Verbindung setzen.

 

Der Vorsitzende weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zunächst zu prüfen wäre, ob es sich bei dem Alternativweg um Privatgelände handele.

 

Frau Budell-Hoffmann informiert, im Bereich des Stadtteiles Oberauerbach wäre die Auf­stellung einer Informationstafel (in Höhe Parkplatz/Bürgerhaus) vorgesehen.

 

Ortsvorsteher Hüther dankt Frau Budell-Hoffmann für ihre Informationen.

 

 


 

 

 

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