TOP Ö 2: Friedhof Oberauerbach, Aufstellung von Urnenstelen
- Information des UBZ

Vor Sitzungsbeginn verteilt Herr Wunderberg (UBZ) einen Plan bezüglich der geprüften bzw. in Betracht kommenden Standorte für Urnenstelenanlagen an alle Ortsbeiratsmit­glieder sowie an Ortsvorsteher Hüther.

O.g. Plan ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.

 

 

Der Vorsitzende begrüßt Herrn Wunderberg (UBZ) zu diesem Tagesordnungspunkt und weist zunächst auf den – insbesondere im laufenden Jahr – ungepflegten Zustand des Oberauerbacher Friedhof hin, worauf er in letzter Zeit mehrmals sowohl von auswärtigen Trauergästen anlässlich Beisetzungen und Trauerfeiern, als auch seitens Besitzern von Grabstellen angesprochen worden wäre.

So seien beispielsweise Mäharbeiten verspätet erfolgt, wobei notwendige Rodungen teilweise nicht vorgenommen worden wären (u.a. im Hangbereich neben Aussegnungs­halle).

Die Friedhofspflege müsse künftighin unbedingt verbessert werden.

Allerdings habe er einem Pressebericht der Zweibrücker Tageszeitung „Pfälzischer Merkur“ entnommen, dass die Mäh- und Pflegearbeiten künftighin eher noch reduziert werden sollten („naturbelassener Friedhof“) und eine Gebührenerhöhung für Urnenbe­stattungen angedacht sei, wofür betriebswirtschaftliche Gründe maßgeblich wären.

Im Anschluss daran bittet der Vorsitzende Herrn Wunderberg (UBZ) um Informationen im Zusammenhang mit der beabsichtigten Aufstellung von Urnenstelen im Bereich des Friedhofs Oberauerbach und erteilt ihm das Wort.

 

Herr Wunderberg berichtet, nachdem sich der Ortsbeirat im vergangenen Jahr für die Ausstattung des Friedhofs Oberauerbach mit Urnenstelen ausgesprochen habe, wäre im Wirtschaftsplan des UBZ im Jahr 2016 ein entsprechender Ansatz aufgenommen worden.

Sodann informiert Herr Wunderberg, hinsichtlich der Bestattungsformen würden heut­zutage überwiegend Urnenbestattungen nachgefragt, wobei zunehmend Bestattungen in Urnenstelen gewünscht würden, da der hierfür erforderliche Pflegeaufwand sehr gering wäre.

Im Bereich des Friedhofs Oberauerbach seien verschiedene Standorte auf die Eignung hin überprüft worden, wobei die größte Problematik die Hanglage des Friedhofs darstelle, da die Urnenstelen möglichst für alle Friedhofsbesucher (d. h. unter anderem auch für ältere bzw. behinderte Personen) problemlos erreichbar sein sollten.

Letztendlich habe man sich für den im beiliegenden Plan mit der Ziffer 1 gekennzeich­neten Bereich entschieden, wobei der mit Ziffer 2 gekennzeichnete Standort als Fläche zwecks künftiger Erweiterung der Urnenstelenanlage geeignet wäre.

Auch am Standort mit der Ziffer 3 könnten Urnenstelen aufgestellt werden, wobei aller­dings das Gefälle des hier verlaufenden Weges berücksichtigt werden müsse, was zur Folge habe, dass die Urnenstelenanlage nicht zusammen, sondern lediglich als jeweils einzelne Säule aufgestellt werden könnte. Aus optischen Gründen stelle dies keine ideale Lösung dar.

 

Herr Wunderberg berichtet weiter, zunächst sei vorgesehen, am Standort 1 insgesamt 5 Urnenstelen aufzustellen, wobei deren Kapazität jeweils 4 Urnenkammern umfasse. Somit stünden hier vorerst insgesamt 20 Urnenkammern zur Verfügung, was – gemäß Einschätzung des UBZ – für die nächsten 4 – 5 Jahre ausreichend wäre.

Sodann werde eine Erweiterung der Urnenstelenanlage erfolgen.


 

Vor die Urnenstelen würden mit Splitt gefüllte Pfalzkübel gestellt, welche zur Ablage von Blumenschmuck dienen würden.

Die Urnenstelenanlage werde mittels einer noch vorzunehmenden Begrünung (Strauch- oder kleinere Gehölzpflanzung) eingefasst, wobei der Abstand zum Nachbargrab ca. 1,50 m bis 1,60 m betragen werde.

 

Die zur Ausstattung des Friedhofs Oberauerbach sowie anderer Friedhöfe vorgesehenen Urnenstelen würden am 30.08.2016 geliefert.

Noch während der laufenden Woche würden vorbereitende Arbeiten in den Bereichen der neuen Urnenstelenstandorte in Angriff genommen.

Voraussichtlich bis Ende September 2016 werde die Urnenstelenanlage im Bereich des Friedhofs Oberauerbach errichtet sein. Eine Verzögerung dieser Terminplanung wäre allenfalls aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen möglich.

 

Sodann beantwortet Herr Wunderberg Detailfragen der Ortsbeiratsmitglieder, wobei er informiert, die nach der Aufstellung sichtbare Höhe einer Urnenstele werde 2,30 m betragen (Gesamthöhe: 3,00 m). Die Stele weise eine Breite von 0,46 m auf.

Hinsichtlich des Materials handele es sich um einen Betonwerkstein (Farbe: hellerer Grauton).

Die im vorgesehenen Bereich der Urnenstelenanlage (Standort 1) derzeit befindliche Ruhebank werde lediglich geringfügig in Richtung Standort 2 versetzt.

Auch die hier vorhandenen Abfallbehälter würden versetzt, wobei sie jedoch im näheren Umfeld verbleiben würden.

 

Im Anschluss daran dankt Ortsvorsteher Hüther Herrn Wunderberg für seine Informa­tionen.

Herr Wunderberg verabschiedet sich und verlässt den Sitzungssaal.

 

Sodann spricht Ortsbeiratsmitglied Schwab die Standortwahl der Urnenstelenanlage an, wobei er sich erkundigt, ob der Ortsbeirat diesbezüglich im Vorfeld angehört worden sei oder ob der Standort kurzfristig seitens UBZ festgelegt worden wäre.

 

Der Vorsitzende antwortet, den seitens Herrn Wunderberg vor der Sitzung an alle An­wesenden verteilten Plan mit eingezeichneten Standorten, habe er bereits vor längerer Zeit erhalten, wobei ihm seitens UBZ auch die Argumente Pro und Kontra sämtlicher ange­dachter Standorte mitgeteilt worden seien.

Daraufhin habe er sich diesbezüglich mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher, Ortsbeirats­mitglied E. Durez, in Verbindung gesetzt.

Dabei sei man übereingekommen, dass der seitens des UBZ favorisierte Standort 1 praktisch alternativlos wäre.


 

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